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22. Januar 2026 · Dr. med. A. Golsari

Medikamentöse Behandlung von ADHS

Methylphenidat, Lisdexamfetamin oder doch lieber nicht-stimulierende Medikamente? Ein Überblick über die medikamentösen Optionen bei ADHS.

Wann sind Medikamente sinnvoll?

Die Entscheidung für eine medikamentöse Behandlung hängt von der Schwere der Symptome, dem Leidensdruck und den individuellen Lebensumständen ab. Medikamente können helfen, die Kernsymptome wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und innere Unruhe deutlich zu reduzieren und so die Grundlage für weitere therapeutische Maßnahmen schaffen.

Stimulanzien: Methylphenidat und Amphetamine

Stimulanzien sind die am häufigsten eingesetzten und am besten erforschten Medikamente bei ADHS. Methylphenidat (z. B. Ritalin, Medikinet) und Lisdexamfetamin (Elvanse) wirken auf das Dopamin- und Noradrenalinsystem und verbessern so Konzentration und Impulskontrolle. Die Wirkung setzt meist innerhalb von 30–60 Minuten ein.

Nicht-stimulierende Alternativen

Für Patienten, die Stimulanzien nicht vertragen oder bei denen Kontraindikationen vorliegen, gibt es Alternativen wie Atomoxetin (Strattera) oder Guanfacin. Diese wirken anders als Stimulanzien und haben ein anderes Nebenwirkungsprofil. Die Wirkung tritt langsamer ein, meist nach 4–6 Wochen regelmäßiger Einnahme.

Individuelle Einstellung und Begleitung

Die medikamentöse Therapie erfordert eine sorgfältige Einstellung und regelmäßige Kontrollen. Dosierung, Wirkstoff und Darreichungsform werden individuell angepasst. In unserer Spezialambulanz begleiten wir Sie engmaschig durch diesen Prozess – per Videosprechstunde, bequem von zu Hause aus.

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Verfasst von

Dr. med. A. Golsari

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