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Online-Schnelltest · 5 Minuten

Zwang-Selbsttest: Erste Orientierung in 5 Minuten

12 Fragen zu Zwangsgedanken, Kontrollieren, Waschen, Ordnen und Ritualen. Wissenschaftlich orientiert an den DSM-5-Kriterien und dem OCI-R. Kostenlos, anonym, ohne Anmeldung.

Wichtig zu wissen

  • Der Test ist kein Diagnose-Ersatz, sondern eine erste Einschätzung.
  • Ihre Antworten werden nicht gespeichert und nirgendwo übertragen, die Auswertung läuft komplett in Ihrem Browser.
  • Wenn es Ihnen akut sehr schlecht geht, erreichen Sie die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 (24/7, kostenfrei) oder im Notfall die 112.

Warum ein Selbsttest?

Warum es sinnvoll sein kann, sich vor dem Termin selbst einzuschätzen.

Zwänge werden oft aus Scham verschwiegen

Viele Betroffene schämen sich für ihre Gedanken oder Rituale und sprechen jahrelang mit niemandem darüber. Dabei sind Zwangsstörungen eine häufige und gut behandelbare Erkrankung. Ein Selbsttest hilft, die eigenen Beschwerden strukturiert einzuordnen.

Klarheit, ob ein fachärztliches Gespräch sinnvoll ist

Wer unsicher ist, ob ausgeprägte Ordnungsliebe oder häufiges Kontrollieren noch normal ist oder bereits belastet, bekommt mit dem Selbsttest einen ersten Anhaltspunkt und kann fundierter entscheiden, ob ein Termin sinnvoll ist.

Bessere Vorbereitung auf das Gespräch

Wer schon strukturiert über die eigenen Beschwerden nachgedacht hat, ist im Erstgespräch präziser und klarer. Das spart Zeit und hilft Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, einen schnellen Eindruck zu gewinnen.

Hemmschwelle senken

Für viele Menschen ist die erste Hürde nicht der Termin, sondern die Frage „Sind meine Gedanken oder Rituale noch normal?". Ein Selbsttest macht das Thema greifbar und erlaubt einen ersten ehrlichen Blick auf sich selbst, ohne Druck, ohne Verbindlichkeit.

Der Test

12 Fragen, 5 Minuten, anonym

Bewerten Sie jede Aussage auf einer Skala von „Nie" (0) bis „Sehr oft" (4). Bezogen auf die letzten 2 Wochen.

Frage 1 von 12

Zwangsgedanken

Wie häufig drängten sich Ihnen in den letzten 2 Wochen unangenehme Gedanken, Bilder oder Impulse auf, die Sie nicht abschütteln konnten?

Häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen zum Selbsttest

Nein. Der Test ist ein orientierendes Screening und gibt eine erste Einschätzung. Die Diagnose einer Zwangsstörung erfordert ein ausführliches diagnostisches Gespräch, eine sorgfältige Anamnese und den Ausschluss anderer Ursachen, das ist nur durch eine Fachärztin oder einen Facharzt möglich.

Die Fragen orientieren sich an den DSM-5-Kriterien für die Zwangsstörung sowie an etablierten Screening-Konzepten wie OCI-R und Y-BOCS. Die Formulierungen wurden für unsere Praxis eigenständig entwickelt und decken Kernbereiche wie Zwangsgedanken, Kontroll-, Wasch- und Ordnungszwänge, Rituale und Zeitaufwand ab.

Nein. Die Auswertung erfolgt vollständig in Ihrem Browser. Es werden keine Antworten an einen Server übertragen, gespeichert oder weitergegeben. Sobald Sie die Seite verlassen, sind Ihre Antworten gelöscht.

Etwa 3 bis 5 Minuten. Es sind 12 Fragen, die Sie auf einer Skala von „Nie" (0) bis „Sehr oft" (4) beantworten, bezogen auf die letzten 2 Wochen.

Ihr Ergebnis ist ein Hinweis darauf, dass eine fachärztliche Abklärung sinnvoll sein könnte, nicht mehr und nicht weniger. Viele Menschen kennen einzelne dieser Verhaltensweisen. Entscheidend ist, wie sehr sie Sie belasten. Zwangsstörungen sind gut behandelbar, und ein Facharztgespräch klärt, was dahintersteckt.

Ja, sehr gerne. Wenn Sie den Test ausgefüllt haben und einen Termin vereinbaren, hilft das Ergebnis Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, schneller einen ersten Eindruck zu bekommen. Nehmen Sie die Auswertung, z.B. als Screenshot, einfach mit.

Medizinischer Disclaimer

Dieser Selbsttest dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Inhalte basieren auf den DSM-5-Kriterien für die Zwangsstörung und an Screening-Konzepten wie OCI-R und Y-BOCS, wurden für die ADHS Spezialambulanz aber eigenständig formuliert. Eine valide Diagnose ist nur durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Neurologie, Psychiatrie oder Psychotherapie möglich. In akuten psychischen Krisen wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 (24/7, kostenfrei) oder die 112.

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